Franziska Kaiser:

Franziska Kaiser hat mehrjährige praktische und wissenschaftliche Erfahrung auf den Feldern der Traumapädagogik, ambulanten Betreuung von Jugendlichen und Familien sowie der Arbeit mit Gruppen und Wissensvermittlung im Hochschulkontext.

Sie studierte Soziale Arbeit (B.A.) an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und war mehrere Jahre in der pädagogischen, vollstationären Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen tätig. Ihre Schwerpunkte lagen hierbei auf der rechtlichen Unterstützung der Jugendlichen während der Asylverfahren sowie der Begleitung und Durchführung von Familiennachzügen und Familienzusammenführungen. Insbesondere die Traumapädagogik nahm in der täglichen Arbeit einen hohen Stellenwert ein. Die Unterstützung bei der Eröffnung von zahlreichen vollstationären Wohngruppen in Wiesbaden im Rahmen der §§ 27 und 34 SGB VIII unter den Aspekten der Sicherheit, Stabilisierung, Integration sowie der pädagogischen Begleitung und Verselbstständigung im Sinne der Traumapädagogik galt es hierbei unter hohem Zeitdruck und zahlreichen engen, rechtlichen Vorgaben praktisch umzusetzen.

Aktuell ist Franziska Kaiser im Arbeitsfeld der ambulanten, intensivpädagogischen Jugendhilfe nach den §§ 27, 34, 35, 35a SGB VIII tätig. Neben der Arbeit mit (traumatisch) belasteten Personen und Familien, sind die Neue Autorität ebenso wie konfrontative und systemische Ansätze Grundlagen ihres fachlichen Handelns. In diesem Kontext gehören für Franziska Kaiser die Felder der psychischen Erkrankungen, Substanzmittelabhängigkeit, finanzielle Existenzängste, physische sowie psychische Gewalt, Schulverweigerung, Verfolgung durch die Justiz zur täglichen Arbeit dazu.

Des Weiteren führt Franziska Kaiser Seminare im psychosozialen und behördlichen Bereich, unter anderem zu Themen der Stabilsierungsarbeit mit potenziell traumatisierten oder belasteten Personen, Beziehungsgestaltung mit Klient*innen sowie ressourcen- und motivationsfördernde Gesprächsführung.